Auto Poliermaschine Test – auf der Suche nach der besten Poliermaschine!

Eine Poliermaschine war noch vor einigen Jahren aufgrund der hohen Anschaffungskosten für viele Autobesitzer uninteressant. Durch das breite Angebot auf dem Markt und die inzwischen erschwinglichen Preise ist eine Poliermaschine in der heutigen Zeit für viele Autoliebhaber ein unbedingtes Muss. Ein Poliermaschinen Test klärt auf.

Exzenter-Poliermaschine
Unsere Wahl
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Gewicht ca.
2,5 kg
2,6 kg
k.a.
2,5 kg
Kabellänge ca.
5m
4m
6m
3 m
Drehzahl einstellbar
Max. Polieraufsatz
150mm
180mm
125mm
180mm
Watt
720 Watt
500 Watt
900 Watt
710 Watt
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Rupes BigFoot Exzenter-Poliermaschine...
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Gewicht ca.
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Kabellänge ca.
4m
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Watt
500 Watt
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Kaufkriterien

Wenn auf dem Lack Ihres Fahrzeugs Risse zu sehen sind, können Sie diese mit einer Politurmaschine bearbeiten. Dadurch ist es auch Laien möglich, die Lackdefekte zu entfernen. Auf dem Markt gibt es die unterschiedlichsten Poliermaschinen zu kaufen.

Diese unterscheiden sich nicht nur im Preis. Vielmehr gibt es einige Unterschiede im Bereich der Poliermaschinen-Arten, Größen, Leistungsstärken und Einsatzzwecken. Wenn Sie eine Poliermaschine kaufen möchten, dann sollten Sie sich zuerst überlegen, für welche Arbeiten Sie das Gerät vor allem verwenden möchten.

Viele Hersteller haben sich auf die Herstellung von hochwertigen Poliermaschinen spezialisiert. Vor dem Kauf sollten auf jeden Fall die unterschiedlichsten Geräte genau miteinander verglichen werden. Wo liegen die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte?

Welche Art der Poliermaschine ist empfehlenswert?

In der Regel werden Poliermaschinen in zwei unterschiedliche Varianten angeboten. Hierbei handelt es sich um Exzenter-Poliermaschinen oder Rotationspoliermaschinen. Welches Gerät für Ihren Bereich am besten geeignet ist, hängt auch von Ihrer Erfahrung ab, die Sie bereits mit einer Poliermaschine sammeln konnten.

Ein weiteres Kaufkriterium bei der Wahl einer passenden Maschine ist auch das Gewicht. Besonders dann, wenn Sie über einen längeren Zeitraum polieren müssen, wird Ihnen auffallen, wie wichtig das Gewicht der Poliermaschine ist. Wenn ein Gerät viel wiegt, werden Ihnen nach kurzer Arbeitszeit bereits die Arme schmerzen. Das macht keinen Spaß. Ein leichtes Gewicht dagegen bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie die Poliermaschine länger halten können und auch seitliche Arbeiten kein Problem sind.

Eine gute Poliermaschine sollte immer mindestens eine Wattzahl von 700 bieten. Maschinen mit weniger Watt haben einfach zu wenig Leistung. Das wird sich beim Endergebnis negativ bemerkbar machen.

Für Anfänger ist auch eine Drehzahlregulierung sehr wichtig. Geräte mit einer geringen Drehzahl sorgen dafür, dass das Risiko für Lackschäden minimiert wird. Wenn Sie beim Kauf auf ein langes Kabel achten, dann ist gewährleistet, dass das Gerät rund um das Fahrzeug genutzt werden kann.

Zusammenfassung

für Profis

Rotationspoliermaschinen sind nur für Profis gedacht. Eine Rotationspoliermaschine verfügt über ein Polierpad. Dieses dreht sich schnell um die eigene Achse. Da diese Maschine innerhalb von kürzester Zeit viel Lack vom Fahrzeug abtragen lässt, kann der Poliervorgang dadurch viel schneller erledigt werden.

Da es bei dieser Art der Arbeit um viel Geschicklichkeit und Fachwissen geht, ist es ratsam, dass es nur von Profis verwendet wird. Aufgrund der hohen Lackabtragungsleistung werden die Poliermaschinen mit einem Rotationsprinzip in Verbindung mit passenden Politur- und Polierpadkombinationen auch mit stärkeren Lackschäden fertig.

Besonders Polierschwämme, die mit einem großen Durchmesser ausgestattet sind, wirken sich aggressiver auf die Rotationsmaschine aus. Kleine Polierpad-Durchmesser dagegen machen die Maschine wesentlich sanfter. Ein kleiner Nachteil der professionellen Maschinen ist, dass durch das Rotationsprinzip einiges an Wärme auf der Lackoberfläche auslösen.

Die Wärmeentwicklung in Verbindung mit einer besonderen Aggressivität der Maschine muss genau aufeinander abgestimmt werden, sodass Anfänger damit schnell überfordert sein dürften.

für Anfänger

Für Anfänger sind sogenannte Exzenter Poliermaschinen perfekt geeignet. Ansonsten könnte es beim Einsatz eines professionellen Gerätes schnell passieren, dass es zu einer starken Hologrammbildung kommt oder ein starker Lackschaden zu sehen ist. Derartige Rotationspoliermaschinen werden nur von Profis wie zum Beispiel bei der Autoaufbereitung genutzt.

Exzenter Maschinen lassen sich dagegen viel leichter bedienen. Sie arbeiten ganz anders als die Rotationspoliermaschinen. Vielmehr ahmt eine Exzenter Poliermaschine eine Handpolitur nach. Sie dreht das Polierpad nicht nur schnell im Kreis oder um die eigene Achse. Vielmehr macht auch der Polierteller einige elliptische Bewegungen.

Eine Exzentermaschine vollführt in der Regel eine Acht. Hierbei wird Schicht für Schicht eine sehr dünne Lackschicht abgetragen. Per Hand würde eine derartige Arbeit kaum so sauber möglich sein. Da ein Fahrzeug durch Sand oder Streusalz häufiger kleine Kratzer aufweist, lohnt sich eine Anschaffung eines derartigen Gerätes auf jeden Fall.

Bei einer Rotationspoliermaschine rotiert das Pad nur. Bei diesem Gerät wird der Lack sanft herauspoliert, was bei größeren Flächen natürlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Für kleine Lackschäden dagegen, ist eine Exzenter Poliermaschine perfekt. Die leichte Rotation der Maschine entsteht durch ein verbautes Getriebe, welches sich in der Maschine befindet oder durch die Zentrifugalkraft.

Durch die elliptische Bewegung wird die Politur sauber und gleichmäßig durchgeführt. Sie arbeitet nicht so aggressiv und wird auch von Profis gerne verwendet.

Viele Test haben in der Vergangenheit gezeigt, dass eine Wärmeentwicklung bei einer Exzenter Poliermaschine nicht sehr hoch ist. Ein großer Vorteil einer derartigen Maschine ist unter anderem die einfache Bedienung. Außerdem entsteht beim Arbeiten am Lack keine Hologrammbildung.

Eine derartige Lackschädigung entsteht immer dann, wenn der Lack zu aggressiv abgetragen wird. Es entstehen kreisförmige Lackabtragungen, die bis tief in den Lack reichen können. Das hat zur Folge, dass das Fahrzeug aufwendig lackiert werden muss

Was kostet eine gute Poliermaschine?

Eine gute Poliermaschine ist nicht unter 100 Euro erhältlich. Natürlich spielt beim Kauf immer eine große Rolle, wie viel Budget Ihnen zur Verfügung steht. Sie sollten aber nicht am falschen Ende sparen. Eine gute Qualität und ausreichende Wattzahl sollte für sie ein wichtiger Aspekt sein. Eine Poliermaschine, die Ihren Anforderungen nicht gerecht wird, wird Ihnen kaum bei Ihrer Autopolitur nützen. Nur ein Gerät, dass mit einer entsprechenden Leistung ausgestattet ist, sorgt für ein perfektes Ergebnis. Die Oberfläche ist dann schön glänzend.

 

Auto polieren: Vorbereitung

Vor dem Polieren mit einer poliermaschine sollten Sie Ihr Auto waschen.Bevor Sie die Arbeit mit Ihrer Poliermaschine starten können, muss das Fahrzeug optimal vorbereitet sein. Als erstes muss das Fahrzeug von außen gründlich gereinigt werden. Dadurch werden alle Schmutzpartikel vom Lack entfernt. Wenn auf einem dreckigen Fahrzeug poliert wird, dann werden die Schmutzpartikel in den Lack gerieben.

Das Politurergebnis sieht dann dementsprechend schlecht aus. Zusätzlich besteht dadurch die Gefahr, dass zusätzliche Kratzer entstehen. Wenn möglich, sollten Sie Ihr Fahrzeug mit der Hand waschen. Kunststoffbürsten einer Waschstraße können auf Dauer Ihren Lack angreifen.

Pro Waschgang in einer Waschstraße werden dem Fahrzeug Lackschäden in Nanogröße zugefügt. Ein weicher Waschhandschuh oder Schwamm in Verbindung mit Wasser inklusive einem Autorreiniger ist in diesem Fall viel besser geeignet.

Da das Waschen eines Fahrzeugs in Deutschland auf öffentlichen sowie privaten Plätzen verboten ist, sollten Sie für die Reinigung Ihres Fahrzeugs eine Waschbox verwenden. Vor dem Polieren müssen sie alle Kunststoffteile mit Abklebeband abkleben. Dadurch können diese beim Polieren nicht beschädigt werden.

 

So sollte ein Auto richtig poliert werden

Nach der Reinigung sollte der Lack gut getrocknet sein. Jetzt kommt Ihre Poliermaschine zum Einsatz. Weiche Pads sind für einen feinen Schliff besonders gut geeignet: Sollte es sich um einen größeren Schaden handeln, sollten Sie harte Polierpads verwenden. Stellen Sie je nach Art des Schadens die passende Drehzahl ein. Weiche und auch gewaffelte Polierpads können später auch zum Aufbringen des Wachses verwendet werden. Sie sind auch beim Versiegeln des Lacks sehr praktisch.

Wenn ein Polierpad auf den Boden fällt, sollten Sie es besser direkt entsorgen. Wenn sich auch nur feinste Sandkörner darauf festsetzen, werden Sie bei einer erneuten Verwendung automatisch Lackkratzer an Ihrem Fahrzeug verursachen. Auch der Ort einer Politur ist sehr wichtig.

Viele Profis polieren ihr Fahrzeug nur bei Temperaturen zwischen 20 bis 25 Grad. Im Sommer sollten Sie ihr Fahrzeug am bestem in den Schatten stellen, um Lackschäden auszubessern. Bei einer direkten Sonneneinstrahlung würde die Politur viel zu schnell trocknen. Dadurch müssten Sie mit Ihrem Pad viel zu fest drücken und laufen hierbei Gefahr, weitere Kratzer zu verursachen.

Eine Autopolitur ist immer eine Frage des Gefühls und des richtigen Werkzeugs. Natürlich sollten Sie auch die richtige Autopolitur verwenden. Nur so ist gewährleistet, dass Ihr Fahrzeug nach der Politur wieder aussieht wie neu.

 

Welche Politur ist empfehlenswert?

Wie bei allen Produkten gibt es auch bei einer Autopolitur große Unterschiede bei den Preisen und der Qualität. Sie sollten sich vor dem Kauf die Frage stellen, was Sie mit der Autopolitur erreichen möchten. Sollen nur kleine Kratzer ausgebessert werden oder ist eine ganzflächige glatte Oberfläche gewünscht. Besonders nach dem Winter ist eine Autopolitur für ein Fahrzeug sehr wichtig. Eis, Kälte und Streusalz können einem Fahrzeuglack ganz schön zusetzen.

Nicht jede Politur ist für jeden Lack geeignet. Es gibt auf dem Markt sehr unterschiedliche Produkte, die meistens auf der Basis von Hartwachs hergestellt werden. Sie sind mit und ohne feine Schleifmittel erhältlich. Bei einem Neuwagen sollte auf die Beigabe von Schleifmitteln verzichtet werden.

Ein älteres Fahrzeug oder ein Lack, der von der Sonne bereits ordentlich ausgeblichen ist, kann diese Art an Autopolitur sehr gut vertragen. Nach einer derartigen Autopolitur ist es immer wichtig, dass im Nachhinein eine Wachsschicht aufgetragen wird. Der Glanz wird dadurch optimal versiegelt.

Nach einem harten Winter ist es empfehlenswert, dass Sie ein Kombiprodukt aus Autopolitur und Wachs verwenden. Dadurch können Sie sich das nachträgliche Einwachsen sparen. Das Fahrzeug wird auch ohne großes Nachpolieren einen tollen Glanz erhalten. Wenn Sie Ihr Fahrzeug vorab per Hand gewaschen und etwaige Lackschäden mit einer Poliermaschine verarbeitet haben, dann sieht der Lack nach einer aufgetragenen Autopolitur wieder aus wie neu.

Sollten Sie Ihr Fahrzeug verkaufen wollen, können Sie dadurch sogar den Marktwert etwas steigern. Schließlich ist es gerade beim Autokauf so, dass der erste Eindruck zählt.