Autobatterie Test – auf der Suche nach dem Starterbatterie Testsieger

Autobatterien halten nicht ewig und irgendwann müssen sie ausgetauscht werden. Dafür muss jedoch zunächst eine neue Batterie her, die auch Ihren Ansprüchen und denen Ihres Wagens gerecht wird. Deshalb sollten Sie die verschiedenen Batterie-Typen kennen und wissen, welche Kriterien beim Kauf entscheidend sind. Des weiteren spielt natürlich auch das ab- und anklemmen der Batterie beim Wechsel eine Rolle, ebenso wie die Entsorgung der alten Autobatterie. Ein Autobatterie Test klärt auf.

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Die beste Autobatterie – VARTA Blue Dynamic E11

Bei der Suche nach der besten Autobatterie ist natürlich immer entscheidend, was Sie sich von der Batterie erwarten. Wartungsfreiheit, gute Leistung und eine lange Lebensdauer sind jedoch immer wünschenswert. Wenn Sie sich zudem nicht all zu viele Gedanken darüber machen wollen, ob eine Batterie auch tatsächlich für Ihren Wagen geeignet ist, ist eine Autobatterie sinnvoll, die für Fahrzeuge aller Klassen geeignet ist. Eben mit diesen Kriterien hat es die VARTA Blue Dynamic E11 zu der meist verkauften Austauschbatterie im Ersatzgeschäft geschafft.

Nass-, Gel- und AGM-Batterien

Grundsätzlich lässt sich zwischen drei verschiedenen Arten von Batterien unterscheiden. Dabei handelt es sich neben der traditionellen Nassbatterie um die Gel- und die AGM-Batterie. Der Unterschied zwischen den drei Varianten äußert sich insbesondere in den Funktionsweisen, wobei jede Batterie ihre Vor- und Nachteile hat.

Die Nassbatterie wird häufig auch Blei-Säure-Batterie genannt. Sie ähnelt in ihrem Aufbau jenem der heute gängigen Starterbatterien. Allerdings werden bei der Nassbatterie dickere Bleiplatten verwendet, die für eine höhere Zyklenfestigkeit sorgen. Die Nassbatterie enthält flüssige Batteriesäure, die aus 30- bis 35-prozentiger Schwefelsäure besteht und ist somit auslaufgefährdet. Neben dieser Säure benötigt die Batterie für einen einwandfreien Betrieb aber auch destilliertes Wasser. Dieses verdunstet bei hohen Außentemperaturen, sodass ein Nachfüllen in regelmäßigen Abständen nötig wird.

So ist die Nassbatterie keinesfalls wartungsfrei. Das kann aber durchaus auch einen Vorteil haben. Kommt es nämlich zu einer Überladung, genügt es meist, destilliertes Wasser nachzuschütten. Allerdings gibt es hier auch eine wartungsfreie Variante. Dabei handelt es sich um die „geschlossene“ Nassbatterie. Sie verfügt über ein Wasser-Reservoir, das bei einem EU-genormten PKW für einen Zeitraum von etwa drei Jahren ausreichend ist. Nach diesen drei Jahren sinkt die Kapazität der Batterie stetig, bis sie das Ende ihres Lebens erreicht. So bedeutet „wartungsfrei“ in diesem Fall eher, dass die Batterie nicht gewartet werden kann.

Auch bei der Gel-Batterie handelt es sich um eine Blei-Säure-Batterie. Diese ist allerdings ventilgeregelt und wird daher häufig auch VRLA Batterie genannt. Der Begriff „Gel“ hingegen ist auf das Elektrolyt zurückzuführen, das mittels Kieselsäure eingedickt wird und somit eine gelartige Konsistenz aufweist. Im Gegensatz zur Nassbatterie ist die Gel-Batterie jedoch komplett verschlossen und damit auch wartungsfrei. Sollte es bei der Batterie mit Gel zu erhöhten Ladeströmen kommen, kann das Gas durch das verbaute Überdruckventil entweichen – ansonsten käme es zu einer Explosion. Daher sollte Überdruck weitestgehend verhindert werden, was die Nutzung eines passenden Ladegeräts notwendig macht.

Das enthaltene Gel hat jedoch nicht nur Vorteile. So verursacht es einen erhöhten Innenwiderstand. Dieser verhindert die Entnahme von hohen Strömen und verkürzt die Lebensdauer der Batterie. Deshalb ist die Gel-Batterie nur bedingt für den Betrieb großer Wechselrichtern geeignet. Gleichzeitig gestaltet sich aber auch die Vollladung der VRLA Batterie deutlich langwieriger, als es bei den anderen beiden Varianten der Fall ist.

Wichtig für die Lebensdauer der Gel-Batterie ist insbesondere der schonende Umgang. In der Regel geben Hersteller für eine Gel Batterie deshalb zwischen 400 und 600 Ladezyklen an. Diese lassen sich durchaus erreichen, wenn das passende Ladegerät mit IUoU Ladekennlinie genutzt wird und nicht mehr als 50 Prozent der Kapazität entnommen werden.

Auch die AGM-Batterie sollte immer mit einem speziellen Ladegerät aufgeladen werden. Das ermöglicht nicht nur eine optimale Vollladung, sondern verhindert auch eine Überladung der Batterie. Zudem sollte ebenso wie bei der Gel-Batterie die Entladetiefe die 50 Prozent nicht überschreiten. Insbesondere bei der AGM-Batterie bietet sich zudem eine tägliche Aufladung an, da diese für ein längeres Batterieleben sorgt.

So ähnelt die AGM-Batterie der Gel-Batterie besonders im Bezug auf die Aufladung. Das hat natürlich seine Gründe. Bei der AGM-Batterie handelt es sich nämlich um eine verschlossene VRLA Batterie und ist damit beim Einbau unabhängig von der Lage. Dank des Überdruckventils ist der beliebte Batterie-Typ so gut wie wartungsfrei. Zudem ist diese Variante vollkommen auslaufsicher, was auf das enthaltene Vlies zurückzuführen ist, dass die Batteriesäure bindet. Des weiteren können der Vliesbatterie hohe Ströme entnommen werden, während die Aufladung relativ schnell vonstatten geht.

Zusammenfassung

Nass-Batterien

Vorteile:

  • niedriger Kaufpreis
  • unempfindlich gegenüber Überladung
  • unkomplizierte Ladetechnik

Gel-Batterien

Vorteile:

  • vollkommen wartungsfrei / kein Nachfüllen von Wasser nötig
  • auslaufsicher
  • kentersicher
  • leicht zu transportieren
  • länger lagerfähig
  • verringerte Selbstentladung

AGM-Batterien

Vorteile:

  • vollkommen Wartungsfrei
  • niedrige Selbstentladung
  • kentersicher
  • auslaufsicher / keine Flüssigkeit in der Batterie
  • Einbau in jeder Lage möglich
  • geeignet für die Entnahme hoher Ströme
  • geringe Ladedauer

Nachteile:

  • „offene“ Batterie: Wartung nötig / Wasser muss nachgefüllt werden
  • „geschlossene“ Batterie: keine Wartung möglich
  • regelmäßige Kontrolle des Säurestands nötig
  • enorme Selbstentladung
  • geringe Lebensdauer
  • auslaufgefährdet

Nachteile:

  • Abgabe von hohen Strömen in kurzer Zeit nicht möglich
  • reine Verbraucherbatterien (nicht zum Starten des Motors geeignet)
  • kälteempfindlich
  • lange Ladedauer
  • spezielles Ladegerät von Nöten

Nachteile:

  • für geringe Selbstentladung darf die Batterie nicht über 20 Grad Celsius gelagert werden
  • Aufladung nach etwa sechs Monaten nötig
  • spezielles Ladegerät nötig

Kaufkriterien

Beim Kauf einer neuen Autobatterie steht Ihnen eine große Auswahl zur Verfügung. Deshalb sollten Sie nicht zur erst besten Variante greifen, sondern sich Gedanken über die Anforderung machen, die Sie an die Batterie stellen. Zunächst ist es jedoch wichtig, dass Sie einen Blick in das Handbuch Ihres Autos werfen. In einigen Fällen darf nämlich nur ein bestimmter Batterietyp eingebaut werden. Ist dem nicht so, steht Ihnen eine überaus große Bandbreite an Batterien zur Verfügung. Damit Sie sich in diesem Dschungel an Angeboten zurecht finden können, haben wir für Sie die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst.

 

Kapazität

Die Kapazität einer Autobatterie ist womöglich einer der wichtigsten Faktoren. In der Regel wird die Kapazität in Amperestunden (Ah) gemessen. So gibt dieser Faktor an, wie viel Strom die Batterie abgegeben kann. Bei der Kaufentscheidung sollten Sie sich hier an der Leistungsfähigkeit Ihres alten Akkus orientieren. In der Regel ist es aber durchaus möglich, eine Batterie mit zehn Prozent mehr Kapazität einzubauen – so erhalten Sie zusätzlich mehr Leistung.

 

Gehäuseform

Die neue Batterie soll natürlich auch in Ihren Wagen passen. Deshalb spielt die Gehäuseform eine überaus wichtige Rolle. Um diese herauszufinden, sollten Sie nach dem Austausch der Starterbatterie alle Kanten mit einem Zollstock ausmessen. Nun kann die neue Batterie ganz nach den erhobenen Maßen ausgesucht werden.

Sollte es dennoch dazu kommen, dass die neue Batterie nicht passt, ist dringend davon abzuraten, an der Batterie herum zu basteln, zu feilen und zu sägen. Immerhin enthält die Batterie Säure, die durchaus zu gefährlichen Verletzungen führen kann.

 

Spannung

Auch die Spannung einer Batterie spielt bei der Kaufentscheidung eine Rolle. Sie ist in Volt (V) angegeben und sollte unbedingt dem Wert der alten Batterie entsprechen. Normalerweise beträgt dieser Wert bei einem herkömmlichen PKW 12 Volt. Die genaue Zahl lässt sich aber auch ganz einfach auf der Batterie nachlesen.

 

Startstrom und Kälteprüfstrom

Der Startstrom wird häufig auch mit CA (cranking amps) abgekürzt und beschreibt die maximale Stromstärke. Sie wird in Ampere (A) gemessen. Der Kälteprüfstrom beziehungsweise der Kaltstartstrom hingegen hilft dabei, den Motor zu starten, wenn die Außentemperaturen eher frostig sind. Auch hier gilt es, sich an den Werten der Alten Batterie zu richten.

 

Abklemmen und Anklemmen der Autobatterie

Bevor die Autobatterie gewechselt werden kann, muss sie natürlich zunächst abgeklemmt werden. Grundsätzlich gilt hier: erst Minus, dann Plus. Das bedeutet, dass Sie beim Abklemmen Ihrer Autobatterie zunächst das Minuskabel (Massekabel) lösen. Sobald dieses keinen Kontakt mehr zum Minus-Pol der Batterie hat, können Sie das Pluskabel vom Plus-Pol lösen. Nun sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die abgeklemmten Kabel nicht zurück an den Batteriepol gelangen können. Dabei können Kabelbinder hilfreich sein.

Anders als beim Abklemmen, gilt beim Anklemmen der neuen Batterie, aber auch beim Laden der Batterie: erst Plus, dann Minus. So wird zunächst das Pluskabel am Plus-Pol und später das Minuskabel (Massekabel) am Minus-Pol befestigt.

 

Entsorgen der Autobatterie

so entsorgen Sie die AutobatterieWenn die alte Batterie ausgebaut und die neue Batterie eingebaut ist, stellt sich natürlich die Frage „Was tun mit der alten Autobatterie?“. Diese aufzuheben ist natürlich keine Option, sodass die richtige Entsorgungsart gefunden werden muss. Wichtig ist, dass die Batterie keine Risse oder Lecks aufweist. Hier könnte enthaltenes Blei oder Elektrolyt austreten, was im Ernstfall zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann. Ist das der Fall, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Ansonsten ist es möglich, die Autobatterie zum Entsorger zu transportieren.

Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Batterie nicht gekippt wird, da sonst Säure austreten kann. Außerdem sollten sich in der Nähe der Batterie keine glühenden Gegenstände (Zigaretten, etc.) befinden. Bringen Sie die Autobatterie also am Besten in die örtliche Werkstatt oder auf den Wertstoffhof. Häufig lohnt es sich, die Batterie gemeinsam mit dem zugehörigen Beleg in die Autowerkstatt zu bringen, in der die Batterie auch gekauft wurde. Dadurch enthalten Sie in der Regel nämlich einen Batteriepfand von 7,50 Euro erstattet. Auch auf dem Werkstoffhof kann es sein, dass Sie bei der Entsorgung Ihrer alten Autobatterie ein paar Euro für die enthaltenen Rohstoffe erhalten.